Meteora

Von der Erde in den Himmel

Kein Wort kann die Ehrfurcht beschreiben, die man fühlt, wenn man die heiligen Meteora-Berge erblickt.
Die riesigen Felsen thronen imposant über Kalambaka zwischen den Bergen Koziaka und Antichasia. Dieses Meisterwerk der Natur enthüllt nun schon seit Jahrhunderten seine ganze Pracht, da es ein geologisches Phänomen von einzigartiger Schönheit und ein wichtiges Denkmal der Orthodoxie ist.
Meteora, das der zweite Berg Athos genannt wurde, setzt seine monastische Tradition seit ungefähr sechs Jahrhunderten fort.
Beim Anblick der heiligen Felsen staunt der Besucher über die eindrucksvolle Majestät dieses gigantischen Felskomplexes.

Die Baracken der Eremiten in den Felsen bezeugen die unbestreitbare Präsenz der ersten Mönche, die sich mit Leib und Seele Gott gewidmet hatten. Sie dienten dem Pantokrator Jesus Christus und schrieben ihren Askese-Weg in das monastische Leben, wandelnd auf den Pfaden, die von der Erde in den Himmel führen...

Die ersten Klöster wurden mit viel Sorgfalt und Kunstfertigkeit im 14. Jh. errichtet. Im Lauf der Zeit wurden einige von ihnen umgebaut, und andere erfuhren wesentliche Reparaturen, um ausgebaut zu werden, und so erhielten sie ihre endgültige architektonische Form. Seit damals erhebt sich ihre Gestalt über den Felsspitzen und erweckt den Eindruck, dass sie deren natürlicher Abschluss seien.
Dier Aufstieg erfolgte früher mit Gerüsten, die sich auf in die Felsen gekeilte Balken stützten, mit Netz, und etwas später mit Strickleitern. Heute nutzen die Pilger und Besucher die in die Felsen gehauenen Stufen, um einen bequemen und sicheren Aufstieg zu den Klöstern zu erhalten.